Immobilienförderung: Leichter ins Eigenheim für junge Familien
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Hohe Kaufpreise und teure Finanzierungen scheinen Familien den Weg in die eigenen vier Wände zu erschweren. Genau hier setzt das KfW-Programm „Wohneigentum für Familien – Bestandserwerb“, besser bekannt als „Jung kauft Alt“, an. Doch wer kommt hierfür in Frage und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Das Förderprogramm „Jung kauft Alt“ wendet sich an Familien, die lieber in eine bestehende Immobilie investieren als einen Neubau zu errichten. Unterstützt wird dabei der Erwerb von Häusern oder Eigentumswohnungen inklusive der Kosten für das Grundstück, während die anschließende Sanierung eigenständig finanziert werden muss.
„Das Programm dient dazu, Familien den Erwerb von Eigentum zu erleichtern und gleichzeitig leerstehende oder renovierungsbedürftige Immobilien zu revitalisieren. Besonders in etablierten Wohngebieten und kleineren Ortschaften, wie wir sie auch in Hamburg vorfinden, ist dies von Vorteil, da vorhandene Immobilien oft preiswerter und mit großem Potenzial für Entwicklungen verbunden sind“, erklärt Dominique Dold, Geschäftsführer von Dold Immobilien.
Wer kann den Förderkredit beantragen?
Es gibt spezifische Anforderungen für die Berechtigung. In dem Haushalt muss mindestens ein minderjähriges Kind leben, die Immobilie muss von der Familie selbst bewohnt werden, und es darf die einzige Wohnimmobilie des Antragstellers in Deutschland sein. Zudem darf das Familieneinkommen mit einem Kind nicht über 90.000 Euro liegen, wobei sich dieser Betrag mit jedem weiteren Kind um 10.000 Euro erhöht.
„Ein weiteres wichtiges Kriterium ist der energetische Standard der Immobilie. Zum Zeitpunkt der Antragstellung muss diese gemäß Energieausweis in den Effizienzklassen F, G oder H liegen“, fügt Dominique Dold hinzu. Der Förderantrag wird über einen Finanzierungspartner vor dem Kauf eingereicht, und nach der Genehmigung hat der Käufer bis zu viereinhalb Jahre Zeit, die Immobilie energetisch auf mindestens Effizienzhaus 85 EE oder Effizienzhaus Denkmal EE zu verbessern.
Integration der Förderung in die Finanzierungsstrategie
Die Höhe des Darlehens hängt von der Anzahl der Kinder und dem Einkommen ab. Es können bis zu 100.000 Euro für ein Kind, bis zu 125.000 Euro für zwei und bis zu 150.000 Euro ab drei Kindern gewährt werden. Da die Kosten für den Kaufnebenkosten und die Sanierung nicht durch dieses Programm abgedeckt sind, ist es entscheidend, die Gesamtfinanzierung von Anfang an sorgfältig zu planen.
In der Praxis wird das Programm „Jung kauft Alt“ oft mit anderen Finanzierungselementen kombiniert, wie dem KfW-Wohneigentumsprogramm oder Fördermitteln aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude, um die energetische Sanierung zu unterstützen. „So wird der Förderkredit effektiv in ein umfassendes Finanzierungskonzept integriert“, betont Dominique Dold.
Benötigen Sie Unterstützung beim Kauf einer Immobilie? Kontaktieren Sie Dold Immobilien in Hamburg. Wir beraten Sie gerne und vermitteln Ihnen erfahrene unabhängige Finanzierungsexperten.
Hinweise
In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora
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